Archiv für den Monat Februar 2015

Es ist alles ganz anders

Es besteht kein Zweifel, man hat uns über Jahrhunderte belogen. Den letzten Beweis hat jetzt die Ermordung des russischen Oppositionellen Boris Nemzow erbracht, unter Jelzin Vizeregierungschef, dann einer der schärfsten Kritiker Putins, der sich sogar traute im Ukraine-Konflikt von einer „russischen Aggression“ zu sprechen. Weshalb es eigentlich naheliegend wäre, davon auszugehen, dass ihn die mit vier Schüssen in den Rücken aus dem Weg haben räumen lassen, denen er unbequem war.

Stimmt nicht, wurden gleich Stimmen in Russland laut. Das war die Opposition selber, die den Mord in Auftrag gegeben hat, heißt es. Um Putins Ansehen noch mehr zu schädigen, und damit der Westen noch mehr Sanktionen verhängt, um Russland in die Knie zu zwingen. Und das ist so schlüssig, dass man dem kaum etwas entgegen zu setzen weiß. Im Gegenteil, wenn man diesen Gedanken weiter denkt, also falls man überhaupt dazu in der Lage ist, dann eröffnet sich ein ganz anderer, neuer Blick auf die gesamte Geschichte.

Bleiben wir in der jüngsten Vergangenheit. Und fragen uns, wer denn von der Ermordung der Redakteure von „Charlie Hebdo“ profitiert hat. Richtig! „Charlie Hedbo“! Noch nie haben die so viele Exemplare verkauft, wie nach dem Attentat. Noch nie hatten die so viele Abonnenten wie jetzt. Wie hat Putin gleich nach der Ermordung Nemzows gesagt: Das war ein „Auftragsmord“! Und er muss es ja wissen. Warum soll das Massaker in Paris also nicht auch ein „Auftragsmord“ gewesen sein. Weiß man doch, dass es bei „Charlie Hebdo“ nicht mehr so gut lief. Noch Fragen?

Oder nehmen wir 9/11. Da gibt es viele im Internet, die schon lange keinen Zweifel mehr haben, dass an den Steuerknüppeln der Maschinen, die in die beiden Tower in New York rasten, „Auftragsmörder“ saßen. Nur ob die von der CIA oder dem FBI bezahlt wurden, da scheiden sich die Geister noch. Jedenfalls gibt es auch hier eine klare Antwort auf die Frage, wem es den genützt habe. Natürlich den USA. Sonst hätten sie nie in den Irak einmarschieren können. Da hätten die anderen dann doch nicht mitgemacht. Nach den Attentaten war das kein Problem mehr.

Und so könnte man diese Beweisführung unendlich fortsetzen, bis hin zur Christenverfolgung. Haben die nämlich auch alles selber inszeniert, in Auftrag gegeben. Sozusagen prophylaktisch. Dann hatten sie einen guten Grund für ihre Religionskriege im Nahen Osten. War eben einfach von längerer Hand geplant.

Doch solche Gedankengänge revolutionieren nicht nur die Weltgeschichte. Sie verändern auch die Sicht auf das Zwischenmenschliche. Ist doch so endlich die Behauptung vom Tisch, dass Männer einfach nicht ihre Libido im Griff hätten und deshalb immer fremd gehen würden. Doch wer profitiert letztendlich wirklich davon? Doch am allermeisten die Ehegattinnen. Haben sie doch endlich einen Grund, um sich vom Gatten zu trennen, sich scheiden zu lassen. Sie erteilen die Aufträge dazu, dass arme Männer gezielt verführt werden. Und wenn ich das alles so überdenke, einmal vorausgesetzt, ich wäre fähig zu denken, dann würde es mich überhaupt nicht wundern, wenn sich Boris Nemzow selber vier Mal in den Rücken geschossen hätte.

Advertisements

Frühstück mit Zeitung – ein Wochenüberblick

Manchmal muss man sich das einfach leisten. Frische Brötchen, die selbst gemachte Marmelade, der dampfende Kaffee, nach alter Art gefiltert. Und natürlich die Zeitung aus dem Briefkasten geholt. Auch wenn es nicht immer besonders erbaulich ist, was man da liest. Hat doch zum Beispiel Herr Varoufakis, der griechische Rachegott der Finanzen, wieder einmal ein Interview gegeben. Und das auch noch „Charlie Hebdo“.
Weshalb jetzt Herr Schäuble, der Hüter der heiligen schwarzen Null, in heller Aufregung ist. Denn Herr Varoufakis hat an die Adresse der EU-Finanzminister gesagt: „Wenn ihr denkt, ihr tut gut daran, progressive Regierungen wie unsere zur Strecke zu bringen, dann macht euch auf das Schlimmste gefasst.“ Was natürlich schon ein bisschen heftig ist. Aber vielleicht sollte man Herrn Schäuble auch mal sagen, dass „Charlie Hebdo“ ein Satire-Magazin ist.
Allerdings könnte auch eine andere Meldung aus einem Satire-Magazin stammen. Im Mittelpunkt steht das Mausoleum für Milliarden-Beträge in Berlin, diese unendliche Geschichte, die sich Flughafen nennt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt nämlich wegen des Vorwurfs der Bestechung und Bestechlichkeit gegen vier Ex-Mitarbeiter eines Konzerns und einen früheren BER-Manager. Natürlich geht es um Millionen. Allerdings hätte im Zusammenhang mit diesem Flughafen-Projekt nur überrascht, wenn man festgestellt hätte, dass es keine Bestechung gab.
Verstört hat mich hingegen eine kurze Notiz auf Seite zwei. Dass nämlich die Unesco eine Krisensitzung des Uno-Sicherheitsrats beantragt hat. Weil IS-Milizen antike Kunstschätze im Irak zerstören würden. Weshalb ich mir die Frage stelle, ob man nicht vielleicht auch Jesiden, Christen oder andere „Ungläubige“, die von IS-Milizen tausendfach hingeschlachtet werden, als antike Kunstschätze einstufen könnte. Dann könnte man ja vielleicht auch wegen dieser Morde einmal eine Krisensitzung beantragen.
Auch wenn das natürlich nicht heißen muss, dass dann wirklich etwas unternommen wird. Aber sollte es nur am Geld liegen, dann wüsste ich schon eine Quelle. Leute nämlich, die sich für eine Oscar-Verleihung ein Kleid anziehen können, das 150.000 Dollar kostet und mit 6.000 weißen Perlen bestickt ist. Als ich das gelesen habe, da blieb mir das Frühstücksei im Halse stecken.
Den Artikel über die Hilfsleistungen in Syrien, die die Menschen nicht erreichen, weshalb alleine in und um Damaskus 200.000 Menschen ohne jegliche Versorgung sind, habe ich gar nicht mehr gelesen. Sonst hätte mir das Marmeladenbrötchen nicht mehr geschmeckt. Die Nachricht, dass Emulgatoren Darmentzündungen fördern, fand ich da geradezu tröstlich. Ich glaube morgen lasse ich die Zeitung weg.

Was dahinter steckt, wenn Politiker zum Nockherberg pilgern

Es wird zurzeit allenthalben diskutiert und am liebsten auf der Grundlage eines Kinofilms, weil das vielen Menschen als Berechtigung dient, ihn sich anzusehen. Weshalb kürzlich auch an dieser Stelle das Thema aufgegriffen wurde. Die simple Fragestellung lautet: Wie viel Sadomasochismus ist in einer Beziehung erlaubt respektive notwendig? Was natürlich sofort die grundsätzliche Frage aufwirft, ob es überhaupt möglich ist, ohne eine gewisse Portion Sadomasochismus eine Beziehung führen zu können. Ganz zu schweigen von dem stark vertretenen gedanklichen Ansatz, dass die Rollenverteilung geschlechtsspezifisch sei. Dessen populärster Vertreter derzeit wohl Herr Strauss-Kahn ist. Und berechtigterweise sofort alle Frauenrechtlerinnen und –rechtler und die Gründer von Männergruppen auf den Plan ruft.
Doch es gibt eine Bevölkerungsgruppe, bei der diese, von vielen Menschen als pervers angesehene Neigung stärker vertreten ist als bei allen anderen, und das absolut geschlechterübergreifend und sogar in jeder Hinsicht, also den Masochismus ebenso betreffend wie den Sadismus. Was sich jetzt wieder einmal unmissverständlich gezeigt hat. Es sind die Politiker. Und es zeigt sich dies bei keiner Gelegenheit besser als beim Starkbieranstich auf dem Münchener Nockherberg.
Wer um alles in der Welt käme sonst noch auf die Idee, alles dafür zu tun, dass er in aller Öffentlichkeit und vor laufenden Fernseh-Kameras mit Schmutz beworfen, gedemütigt und lächerlich gemacht wird. Also mit der Wahrheit konfrontiert wird. Darüber sollte man sich einmal Gedanken machen! Und was in der Kindheit dieser Menschen schief gelaufen sein mag, dass sie offensichtlich nur noch lustvoll lachen können, wenn sie öffentlich ihren Masochismus ausleben dürfen. Um dem Sadismus zu frönen, haben sie ja dann ihr Tagesgeschäft, die Politik.

Frühling lässt sein blaues Band…

So langsam sind Flur und Wald von Schnee und Eise befreit, und die Rösser scharren im Stall ungeduldig mit den Hufen, weil sie ja im Märzen der Bauer vor den Wagen anspannt. So hätte man vor Urzeiten sicher einmal sagen können, ein Volkslied hat diese Erinnerung für uns bewahrt. Heutzutage sieht das bekanntermaßen nicht ganz so idyllisch aus. Denn das Einzige, was vielleicht noch mit den Hufen scharrt, das sind die Kühe im Stall, die noch nie Flur oder Wald gesehen haben, weil sich Fernsehen im Stall noch nicht durchgesetzt hat. Und der Bauer spannt auch nichts mehr vor den Wagen, er setzt sich in seinen John Deere mit 227 Pferdestärken und pflügt den Acker, damit er im Herbst genügend Mais für die Biogas-Anlage hat.
Schon etwas besser sieht es aus mit dem berüchtigten blauen Band, dass laut Herrn Mörike der Frühling durch die Lüfte flattern lässt. Schließlich kann man ja etwas nachhelfen, irgendwo findet sich schon eine Borte. Und flattern lassen ist ja nun wirklich nicht zu schwer, notfalls muss man den winterträgen Körper halt etwas in Bewegung setzen. Kann ja auch bergab sein. Auch wenn sich bei dieser Gelegenheit wohl die bittere Erkenntnis einstellen wird, dass da noch einiges an Schweiß und Tränen wartet, bis der einstige Alabaster-Körper endlich wieder die richtige Form für den Strand-Urlaub aufweist.
Doch zum Glück sind es nicht nur die ersten Knospen, die in diesen Tagen ungeduldig darauf warten aufzubrechen, eine ganze Industrie ist schon längst in den Startlöchern, um tatkräftig beim Streben nach der Traumfigur mitzuhelfen. Mit Ratgebern, Wellness-Wochenenden, Fitness-Programmen, Diäten und Wundermitteln. Natürlich nur aus Mitgefühl, mit Erfolgsgarantie und gegen einen minimalen Obolus. Weshalb dann, wenn längst alle Ackerfurchen gezogen sind und die Bänder nur noch an den Sommerhüten flattern, ein erstaunlicher Effekt zu verzeichnen ist: Die Pfunde sind geblieben. Das Problem kann jetzt also nur noch durch einen neuen Badeanzug respektive eine neue Badehose gelöst werden. Aber wenigstens hat man nicht zugenommen, wie die Konten der Firmen, die einen so tatkräftig unterstützt haben beim Abnehmen.

Grau ist eine langweilige Farbe

1,w=985,c=0_bild

Möchte man sich eine eigene Meinung bilden, dann ist es unerlässlich, sich selber ein Bild zu machen. Und dies in besonderem Maße, wenn es sich um einen Film handelt, der am Wochenende seines Kino-Starts in den USA und Canada 72 Millionen Euro einspielte, in Österreich in den ersten Tagen über 200.000 Besucher anlockte, in Deutschland 1.350.000 Menschen vor den Kinokassen Schlange stehen ließ. „Fifty Shades of Grey“ hat weltweit in der ersten Woche etwa 220 Millionen Euro eingespielt, und das bei 35 Millionen Euro Produktionskosten.
Für alle, die die letzten zwei Jahre seit Erscheinen des dazugehörigen Buches auf einer einsamen Insel ohne Strom und Internet lebten: „Fifty Shades of Grey“ ist eine stinknormale Romanze, die mit SM-Spielchen und Verbal-Sex aufgemotzt wurde, und von der Madonna sagt: „Es ist nicht sehr sexy. Außer vielleicht für jemanden, der noch nie Sex hatte.“ Ob letzteres stimmt, kann ich nicht beurteilen, dafür ist es zu spät.
Bestätigen kann ich allerdings, dass gut zwei Drittel der Besucher weiblich sind. Was kein gutes Licht auf die Situation der Frauen wirft. Denn wer sich diesen Film antut, muss leidensfähig sein. Rechnet man das erste und das zweite Wochenende zusammen und legt zwei Drittel weibliche Besucher zugrunde, kommt man hierzulande nämlich auf ca. 1,5 Millionen Frauen, die lieber leiden als zu Hause den Abwasch zu machen.
Wohingegen es für viele Männer wohl keinen Unterschied zu machen scheint. Wie zu Hause vor dem Fernseher gönnen sie sich auch hier gerne mal ein kleines Nickerchen. Weil sie lieber richtige Pornos anschauen, warten sie einfach, bis abends die Gattin im Bett ist, und gehen ins Internet. Jetzt können sie allerdings auch darauf warten, dass sie ins Kino geht. „Fifty Shades of Grey“ ist derzeit also Vatis Lieblingsfilm.

Wenn Politiker marschieren

Natürlich erinnern wir uns noch an die Bilder: François Hollande Hand in Hand mit Angela Merkel und all die anderen Staatchefs, wie sie den „Marsch der Republik“ anführen, mit dem Hunderttausende gegen den Terrorismus und im Gedenken an die Opfer in der Redaktion von „Charlie Hebdo“ und in einem jüdischen Supermarkt am 11. Januar diesen Jahres in Paris demonstrieren. Sogar seriöse Zeitungen waren von diesem Akt der Gemeinsamkeit zutiefst beeindruckt.
Nur ein paar wahrscheinlich linke, muslimische Journalisten hetzten wieder mal. So soll einer getwittert haben: „Es scheint, dass die Weltführer die ‚Charlie-Hebdo-Demonstranten‘ nicht führten, sondern einen Foto-Termin in einer einsamen, bewachten Straße absolvierten.“ Und das ist natürlich Unfug. Denn so einsam ist es rund um die Place Léon Blum im Quartier Roquette, wo die Aufnahmen gemacht wurden, weit weg von den anderen Demonstranten, nun wirklich nicht. Schließlich ist die Metro-Station „Voltaire“ gleich um die Ecke, die Verkehrsanbindung ist also hervorragend. Allerdings stimmt es, dass fast alle Staatsführer wieder in die Hotels oder gleich nach Hause fuhren, nachdem die Kameras aus waren. Ein paar sollen allerdings noch zum Essen gegangen sein.
Es waren also wirklich eindrucksvolle Bilder, an die ich mich sofort erinnert fühlte, als jetzt vom „Marsch der Würde“ in Kiew berichtet wurde, mit dem an die Opfer auf dem Maidan-Platz erinnert wurde. Auch wenn natürlich „Wir sind Charlie“ besser klang als jetzt „Wir sind Europa“. Jedenfalls ähnelten die Aufnahmen von den marschierenden Politikern – dieses Mal ohne Merkel aber mit Gauck – extrem denen von Paris. Auch wenn es in Kiew natürlich keine Place Léon Blum gibt.
Weshalb ich mir denke, dass man bei nächster Gelegenheit, also einem Weltwirtschaftsgipfel zum Beispiel oder ähnlichem, einfach mal ein paar Aufnahmen mit unterschiedlichen Konstellationen machen sollte. Also mal Obama mit Merkel im Zentrum, mit und ohne Netanjahu, und mit Politikern unterschiedlicher Hautfarbe. Und für Notfälle natürlich auch mit Putin. Man weiß ja nie. Und nachdem die Aufnahmen sowieso schon in Paris und jetzt auch in Kiew so meisterhaft gemacht wurden, dass man nicht erkennen kann, wo sie wirklich gemacht wurden, müsste man sie nicht einmal nachbearbeiten. Reicht doch, wenn man beim nächsten „Marsch“ einfach unter die Bilder schreibt, wo der Marsch stattgefunden haben soll. Dann muss man nur noch darauf achten, dass die richtigen Politiker auf den Bildern zu sehen sind.

Afrika und das Matterhorn

Ich bin verwirrt. Bis jetzt hatte ich nämlich überhaupt kein Problem damit. Die Situation war ja eindeutig. Ich bin hier geboren. Meine Eltern sind auch hier geboren, die Großeltern. Sogar die Ur-Großeltern. Und wer aus dem Irak kommt, aus Syrien, dem Kosovo, Nigeria, Somalia oder der Ukraine, das ist ein Ausländer. Und vielleicht sollte ich an dieser Stelle gleich erwähnen, dass ich weder in Dresden noch in irgendeiner anderen Stadt bei irgendeiner von diesen „-idas“ mit marschiere. Nein, ich unterschreibe sogar Aufrufe von Pro Asyl, und manchmal spende ich sogar Sachen für Asylbewerber. Und gegen Muslime habe ich auch nichts.
Ich bin auch nicht besonders stolz darauf, ein Deutscher zu sein. Auch wenn ich mich natürlich darüber gefreut habe, dass wir Fußball-Weltmeister geworden sind. Oder wenn wir wieder einmal Export-Weltmeister wurden. Aber ich bin halt ein Deutscher. Also hier in Deutschland beheimatet. Dachte ich jedenfalls. Bis ich diesen Artikel gelesen habe.
Der fing ja ganz harmlos an. Dass sich die Erdteile verschieben, war da zu lesen. Und was das für Veränderungen ergeben kann, und was da noch alles passieren kann. Wirklich hoch interessant. Und dann wurde beschrieben, was schon alles passiert ist. Also vor Millionen Jahren. Und plötzlich stand dann dieser Satz da, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Dass nämlich zum Beispiel das Matterhorn früher zu Afrika gehört hätte, bevor die Kontinente auseinander gedriftet wären.
Dass heute das Matterhorn zu der Schweiz und zu Italien gehört, das weiß ich natürlich. Aber weil ich mir nicht vorstellen kann, dass damals vor Millionen Jahren nur das Matterhorn zu Afrika gehört hat sondern sicher auch noch ein großer Teil der Alpen und wahrscheinlich auch noch ein bisschen was vom Alpenvorland, bin ich total verunsichert. Denn nachdem ich ja aus dem Alpenvorland stamme, frage ich mich, ob ich, wenn man es ganz konsequent betrachtet, in Wirklichkeit nicht auch aus Afrika stamme. Also eigentlich jetzt in Deutschland auch ein Ausländer bin. So wie ein Nigerianer. Oder ein Tschetschene. Ja, inzwischen frage ich mich sogar, ob wir nicht alle irgendwie und überall Ausländer sind. Wenn man es nur konsequent genug betrachtet.
???????????????????