Archiv für den Monat Mai 2015

Es ist Reisezeit

Natürlich wäre es das Einfachste, den Standardsatz raus zu kramen, also von wegen „schönste Zeit des Jahres“. Dann empfehlen, doch mal wieder die Seele baumeln zu lassen und an die Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 300 zu erinnern. Und schon wäre das Thema „Reisezeit“ eigentlich abgehakt. Aber so einfach ist es nicht mehr, seit sich zum letzten Mal junge Menschen mit einem kleinen Rucksack und zwei Gramm einer verbotenen Substanz an irgendeine Autobahnauffahrt gestellt haben.

Denn erstens wird es heutzutage umgehend geahndet, wenn man sich an einer Autobahnauffahrt hinstellt. Und außerdem haben sich die Bedürfnisse elementar verändert. Das fängt damit an, dass die Reiseziele andere geworden sind. Für eine Woche „Malle“, immer noch deutsche Exklave auf spanischem Boden, braucht man halt was anderes als für drei Wochen Sri Lanka oder Toskana. Oder haben Sie schon einmal davon gehört, dass ein Malle-Urlauber eine Staffelei, Acrylfarben und Leinwände dabei hatte? Na also.

Und außerdem sind die Zeiten längst vorbei, wo man einfach wo hinfuhr, um sich Land und Leute anzuschauen und zu erholen. Jetzt muss Urlaub ein Event sein. Oder mindestens geil. Man muss sich sehen lassen können, auch wenn man selber nicht alles sehen will. Weshalb die wichtigste Frage lautet: Welche Sonnenbrillen nehme ich mit?

Und damit sind wir schon beim Kern der Sache. Nämlich der Checkliste. Es geht nicht mehr ohne. Haben Sie sich schon einmal angeschaut, was Ihnen der Apotheker empfiehlt, in den Urlaub mitzunehmen? Das können Sie wirklich nicht alles im Kopf behalten. Und dann die Kleiderfrage. Mal abgesehen davon, dass Mann dann meistens doch drei Wochen lang in derselben Bermudashort rumläuft, irgendetwas mit Krokodil drauf oder drei Streifen muss trotzdem in seinem Koffer sein.

Wohingegen Frauen berechtigterweise wirklich keine Lust haben, in einer Jogginghose über die mondbeschienene Strandpromenade zu schlendern. Dafür lieber streng auf das Gewicht des Koffers achten und lieber das winzige Top mitnehmen. Womit wir trotzdem schon vier weitere Seiten zusammen hätten. Wenn’s gut geht.

Aber dann: Die Technik! Alleine schon die ganzen Ladegeräte. Schließlich nimmt man ja das i-Phone nicht an den Strand mit, dafür hat man ein älteres Handy. Außerdem muss selbstverständlich das Netbook dabei sein, ein Tablet, eine Digicam und für die Kinder natürlich die Spielebox. Macht noch mal vier Seiten. Wem übrigens diese Begriffe nichts sagen, kann sich freuen. Er gehört zweifelsohne zu jener Spezies, die sich noch mit anderen Menschen unterhält.

Und jetzt natürlich noch die Checkliste für all die Dinge, die zu Hause zu regeln sind. Lagerauftrag für Post, Kühlschrank abtauen, Stecker rausziehen (Gewitter!!!), Blumen-Betreuung organisieren …und so weiter und so weiter. Womit unsere Urlaubs-Checkliste auf mindestens zwölf Seiten oder mehr angewachsen wäre.

Auf denen hoffentlich als Erstes der wichtigste Punkt steht: Wer die Flugtickets hat. Und vor allem: Wo! Damit es am Flughafen nicht zu dem Klassiker kommt, und er zu ihr oder sie zu ihm sagt: Ich habe gedacht, du hast sie eingesteckt!?! Deshalb meine Empfehlung: Eine Checkliste, auf der alle Punkte erfasst sind, die auf der Urlaubs-Checkliste stehen sollten.

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Nachhaltige Kekse

Das Resümee für die gerade vergehende Woche: Keine besonderen Vorkommnisse. ISIS hat in der syrischen Stadt Palmyra damit begonnen, Statuen zu zerstören. Stichwort: Weltkulturerbe! Britanniens Premier, David Cameron, ist auf Promotion-Tour gegangen. Stichwort: EU-Austritt. 30.000 Polizisten werden abgestellt, damit sieben Staatshäupter nicht beim Plaudern gestört werden. Stichwort: Steuergelder. Interessant ist nur, was in diesem Zusammenhang auf der offiziellen Web-Seite der bayerischen Polizei zu lesen ist.

Zitat: „Der G7-Gipfel 2015 in Elmau ist eine hervorragende Möglichkeit, dass sich Bayern in der ganzen Welt als perfekter Gastgeber mit seiner attraktiven Landschaft und kulturellen Vielfalt präsentiert. Die Bayerische Polizei wird ihren Beitrag leisten, um der Weltöffentlichkeit rund um den Gipfeltermin 7. und 8. Juni 2015 nicht nur ein landschaftlich wunderschönes und gastfreundliches, sondern auch sicheres Land zu präsentieren.“

Wirklich bewegt hat mich hingegen das Logo, das ich auf der Verpackung einer Schachtel mit Keksen entdeckt habe. „Pro Planet“ steht da. Natürlich wollte ich wissen, was sich dahinter verbirgt. Die Auflösung: Eine Handelskette. Die mit diesem „Navigationssystem für nachhaltigere Produkte“ Verbrauchern, die „bei ihrem Einkauf auf den Schutz der Umwelt und auf die Sozialverträglichkeit von Produkten achten“, eine verlässliche Orientierungshilfe bieten will. Und so Produkte „mit nachhaltigem Mehrwert zu attraktiven Preisen anbieten und den nachhaltigen Konsum in der Breite fördern“ will.

Womit sie schon den ersten Preis im Wettbewerb „Floskeln ohne jede Bedeutung“ gewonnen hat. Also liebe Handelskette, was ihr da zu verkaufen versucht, das ist nicht „Pro Planet“. Das ist nicht „für den Planeten“. Es ist einfach nur, damit ihr noch mehr Kekse und all das andere Zeug verkaufen könnt. Und außerdem könnt ihr absolut nichts für diesen Planeten tun. Denn dem ist es so was von – man verzeihe mir den Ausdruck – scheißegal, was die Menschheit im Allgemeinen und irgendwelche Handelsketten im Speziellen für ihn tun wollen. Er wird sich noch nicht einmal mehr an sie erinnern, wenn es sie nicht mehr gibt.

Verflossene und Boxsport

Im Boxsport heißt es zwar, „they never come back“, also dass ein Boxer, wenn er mal einen Titel verloren hat, diesen nicht mehr zurückholen kann. Aber auch da wurde dieses ungeschriebene Gesetz schon durchbrochen. Der erste war Floyd Patterson, dann machte es ihm auch Muhammed Ali nach. Warum also sollte es dann in der Liebe oder deren simpleren Version, der Zweier-Beziehung, anders sein. Es kommt, wie übrigens ja auch im Boxen, auf den Typ an.

Doch während im Boxen zäher Wille, Ausdauer, Technik und Training für ein Comeback sorgen können, ist es bei den zwischenmenschlichen Beziehungen zumeist doch etwas anders. Nehmen wir zum Beispiel einen Freund von mir. Wir kennen uns quasi seit dem Sandkasten. Er ist wirklich ein netter Kerl, aufrichtig, gut erzogen, Akademiker, sieht auch sehr passabel aus, kurz und gut, er ist so ziemlich der Traum aller Schwiegermütter.

Als er einmal versuchte mit einer Verflossenen Kontakt aufzunehmen, ohne jeden Hintergedanken, brüllte die ihn am Telefon nur an, er solle sie nie wieder anrufen, und legte dann auf. Dabei war sie es gewesen, die ihn damals wegen eines anderen Mannes verlassen hatte. Und auch ein weiterer Versuch, nämlich seine Jugendliebe einmal wiederzusehen, um zu erfahren, wie es ihr in all den Jahren ergangen sei, war der absolute Flop. Sie behauptete, dass sie gerade ein Soufflee im Ofen hätte und deshalb gar keine Zeit und außerdem am nächsten Tag in Urlaub fahren würde.

Ein anderer, auch sehr guter Bekannter hingegen, der nun wirklich alle seine Freundinnen und Frauen betrogen, belogen und dann verlassen hat, aber zugegebenermaßen auch sehr charmant sein kann, der hat überhaupt kein Problem damit. Der blättert in seinem elektronischen Nummern-Verzeichnis mit den Namen der Verflossenen, ruft an und hat schon eine Verabredung für den nächsten Tag.

Und nachdem ich nicht unterstellen kann, dass Frauen einfach nicht sehen könnten oder wollten, wie jemand mit ihnen umgegangen ist, um dann die Konsequenzen daraus zu ziehen, gibt es nur eine Erklärung für dieses Phänomen. Und die findet sich durchaus auch in anderen Lebensbereichen: Es ist einfach interessanter, es noch einmal und vielleicht auch immer wieder zu versuchen, ob es nicht doch so funktioniert, wie man respektive Frau sich das ursprünglich vorgestellt hat. Wenn man es genau betrachtet, dann ist das auch im Sport nicht anders. Oder in der Politik.

Das ist der Gipfel

Das ist der Gipfel

Ich weiß, dass das vielleicht ein bisschen anbiedernd klingt. Aber erstens bin ich auf jede Rentenerhöhung angewiesen, und sei sie auch noch so klein, und zweitens muss man manchmal einfach das große Ganze sehen. Weshalb ich jetzt wirklich nicht dieses Getue wegen dieses G7-Gipfels verstehe. Also wann um alles in der Welt sind die mächtigsten Frauen und Männer jemals in der Menschheitsgeschichte in einem Dorfgasthof abgestiegen, wenn es darum ging, die Geschicke auf dieser Erde in neue, natürlich richtige Bahnen zu lenken. Das letzte Mal, dürfte das in der Steinzeit der Fall gewesen, und da gab es noch nicht einmal Dorfgasthöfe.

Also gönnt ihnen doch die Ruhe und das bisschen Luxus in einem behaglich eingerichteten Hotel mit einem kleinen Helikopter-Landeplatz in unberührtem Naturschutzgebiet. Schließlich hätten sie ja auch eine Düsen-Jet-taugliche, drei Kilometer lange Landebahn in die Landschaft setzen können, damit die Damen und Herren nicht auch noch alle umsteigen müssen. Sind ja schließlich auch nicht mehr die Jüngsten.

Und wenn ich das Gejammere höre, von wegen, was das alles kostet. Welcher Einfaltspinsel glaubt denn immer noch, dass sich diese Welt mit ein paar netten Worten retten lässt. Nein, da müssen Entscheidungen getroffen werden, die Billionen in Bewegung setzen. Was sind da also läppische 300 Millionen Euro für ein Treffen unter Freunden, wenn hinterher nicht nur die Zukunft für weite Teile der Weltbevölkerung gesichert ist, also mindestens 10 Prozent. Sondern höchstwahrscheinlich auch gleich noch der Planet gerettet wird. Wenigstens für die nächsten zwei, drei Jahre.

Frau Merkel ist jedenfalls sehr zuversichtlich, dass bei diesem Gipfel auf Schloss Elmau endgültig die Weichen gestellt werden für etwa ein halbes Dutzend Freihandelsabkommen. Die ein ungeahntes Wachstum versprechen. Und was kann die Zukunft sichern und die Welt retten, wenn nicht Wachstum. Allerdings habe ich noch nicht so ganz verstanden, ob sich dieses versprochene Wachstum eigentlich auch auf Pflanzen bezieht.

Gourmet-Küche für alle

Gerade an einem Tag wie heute müssen es einfach mal ein paar zuversichtlich stimmende Worte sein. Nachdem nun auch das letzte Bollwerk für Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit in das Visier der Staatsanwaltschaft gerückt ist, und Funktionäre der Fifa verhaftet wurden, kann es nur hilfreich sein, sich einem positiven Aspekt des Lebens zuzuwenden.

Und da kommt es gerade recht, dass die besagten Herren im bescheidenen Hotel Baur au Lac in Zürich verhaftet wurden, wo die Zimmerpreise bei ca. 700 Euro anfangen. Denn was einen inzwischen wirklich wieder etwas Freude am Leben machen kann, das ist die Gewissheit, dass auch für schmale Geldbeutel und kleine Budgets Luxus möglich geworden ist.

Was haben wir früher mit sehnsuchtsvollen Blicken und wässerigem Mund vor einem dieser Gourmet-Tempel wie dem Tantris in München, dem  Haerlin in Hamburg oder dem Schloßberg im badischen Baiersbronn gestanden. Um dann deprimiert nach Hause zu schleichen und eine Dose Ravioli aus dem Schrank zu holen, aufzumachen und in einen Topf zu schütten. Denn den Luxus konnte man sich wenigstens noch gönnen, dass man diesen Leckerbissen heiß runter geschlungen hat.

Wie anders ist das heute. Man kann sich zwar immer noch keine Sterne-Restaurants leisten, aber es hat sich eine ganze Palette an Möglichkeiten ergeben, diesen Missstand zu kompensieren. Da genügt ein Blick in die Regale von Supermärkten, um zu wissen, dass auch der Feinschmecker mit Hartz-IV-Einkommen nicht mehr darben muss. Da gibt es nämlich Gourmet-Dosensuppen, Feinschmecker-Nudeln und in der Tiefkühltruhe sogar Drei-Sterne-Pizza.

Und wer ganz sicher gehen will, ganz außergewöhnlich und auf höchstem Niveau zu speisen, der greift zu den Produkten auf denen die Namen und Konterfeis von Sterne-Köchen prangen, auch die sind heutzutage für jedermann und jede Frau erschwinglich. Es wird immer davon geschwafelt, dass die Schere immer weiter auseinander klaffen würde, die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer würden. Also was das Essen betrifft, da sind wir inzwischen ganz nah dran an den Reichen und Prominenten.

Moses kehrt zurück

Irgendwie fühlt man sich ein bisschen an das Alte Testament erinnert. Es werden Gesetze in Stein gemeißelt respektive zeitgemäß über die Medien bekannt gegeben, die besagen: Du sollst nicht in die Nähe des Gipfels kommen. Weshalb das Schengener Abkommen mal kurz ausgesetzt wird und die Grenzen wieder kontrolliert werden. Und geradezu biblisch mutet es auch an, wenn auf einmal Überschwemmungen geweissagt werden, und das auch noch auf einer ganz bestimmten Wiese. Sozusagen das Teilen der Fluten des Roten Meeres mit umgekehrten Vorzeichen. Sowas hätte man zum Beispiel 2013 vor dem Jahrhunderthochwasser gebraucht.

Und so wenig wir uns als gläubige Menschen über all die Wunder erstaunen, von denen in der Bibel berichtet wird, so wenig sollten wir uns über alles wundern, was im Zusammenhang mit diesem G7-Gipfel noch alles passieren wird. Ich vermute ja, dass man in den nächsten Tagen feststellen wird, dass sich der Tagungsort Schloss Elmau im Epizentrum eines Erdbebengebietes befindet und deshalb im Umkreis von 123 Kilometern alle Menschen die Region verlassen müssen, weil sonst Gefahr für Leib und Leben besteht. Verkündet wird das dann hoffentlich vom Himmel herab. Denn ein bisschen Stil darf schon sein, wenn man sich schon für Gott hält.

Zeiten ändern sich – Hauptsache man merkt es

Wer weiß denn schon, wie die Hauptstadt von Burkina Faso heißt? Bei welcher Temperatur Benzin gefriert? Oder welche drei Tierarten zur Gattung der Zahnarmen gehören? Vor allem, wenn weder Computer noch Smartphone in der Nähe sind! Denn das macht den Unterschied. Einst hatte man – und selbstverständlich auch Frau – eine Art Allgemeinwissen. Selbstverständlich manche zugegebenermaßen auch nicht. Heute aber hat hierzulande fast jeder das Internet, Google und Wikipedia, die man ja zu jeder Tages- und Nachtzeit fragen kann.

Dementsprechend ist dann das Ergebnis, wenn sich mal jemand den Spaß erlaubt und Leute auf der Straße befragt. Nach Ministern, Ländern oder sogar nach Leuten, die schon tot sind. Da wird dann schon mal ein Schlagersänger zum Außenminister, Albanien EU-Mitglied und Trotzki zu einem russischen Maler. Aber da sollte man jetzt nicht mit dem Finger auf die jüngeren Generationen zeigen. Auch wenn es noch kleine, altersbedingte Verschiebungen gibt, ohne den Beistand des Internets ist das Rätselraten zum generationsübergreifenden Allgemeingut geworden.

Das, was man früher Allgemeinwissen nannte, ist eher auf der Strecke geblieben. Was natürlich auch nachvollziehbare Gründe hat. Wer einst die Spieler der Fußballnationalmannschaft, die Regierungsmitglieder und noch ein paar Geschichtsdaten kannte, der war schon mal auf der sicheren Seite. Wusste er noch explizit, wer 1933 Reichskanzler war oder welcher Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg den Nobelpreis für Literatur bekommen hat, dann hatte er sich schon Anrechte auf das Prädikat „Allgemeinwissen“ erworben.

Inzwischen sind – und das, ich wiederhole es, nicht nur bei jüngeren Menschen – die Daten und Fakten zu den Siegern von DSDS dazugekommen, von Dschungelcampern und Darstellern in Teeny-Komödien und Daily Soaps. Ganz zu schweigen von anderen Vertretern des Show-Business, denen ebenso ungebrochenes Interesse gilt wie gekrönten Häuptern oder den Köchen von Promi-Dinnern. Kein Wunder, dass da profane Politiker oder Schriftsteller auf der Strecke bleiben. Insbesondere wenn erstere nur in Nachrichtensendungen oder Dokumentationen zu sehen sind. Und letztere den Fehler begehen, sich nicht mit Feuchtgebieten auseinanderzusetzen.

Will einmal mehr sagen, auch wenn es manchem inzwischen schon gebetsmühlenartig vorkommt, dass die Welt sich eben nicht nur sehr verändert hat sondern auch sehr viel „größer“ geworden ist. Dank TV und Internet. Und wer dann auch noch täglich Stunden bei Facebook verbringen muss, um zu „liken“ und Fotos zu posten, der hat wirklich keine Zeit mehr, sich um Politik zu kümmern oder ein zeitraubendes Buch über deutsche Geschichte zu lesen. Außerdem gibt’s davon zur Not irgendwo im Internet eine Zusammenfassung in zehn Zeilen.

Also scheint Allgemeinwissen inzwischen eher was für Leute zu sein, die zu Günther Jauch wollen, um die Million abzustauben. Was dann allerdings doch selten gelingt, so ganz ohne Internetzugang. Aber sonst, zu was sollte es überhaupt gut sein, so ein Allgemeinwissen? Vielleicht weil es helfen könnte, geschichtliche und gesellschaftliche Zusammenhänge zu erahnen? Um notfalls mehr zu wissen, als die aktuellen Fernsehsendungen hergeben? Um zu merken, wann jemand Unsinn erzählt? Für das menschliche Gehirn wäre es jedenfalls kein Problem. Das kann sich locker die Hauptstadt von Burkina Faso und den Namen der neuen Dschungel-Königin merken.