Moses kehrt zurück

Irgendwie fühlt man sich ein bisschen an das Alte Testament erinnert. Es werden Gesetze in Stein gemeißelt respektive zeitgemäß über die Medien bekannt gegeben, die besagen: Du sollst nicht in die Nähe des Gipfels kommen. Weshalb das Schengener Abkommen mal kurz ausgesetzt wird und die Grenzen wieder kontrolliert werden. Und geradezu biblisch mutet es auch an, wenn auf einmal Überschwemmungen geweissagt werden, und das auch noch auf einer ganz bestimmten Wiese. Sozusagen das Teilen der Fluten des Roten Meeres mit umgekehrten Vorzeichen. Sowas hätte man zum Beispiel 2013 vor dem Jahrhunderthochwasser gebraucht.

Und so wenig wir uns als gläubige Menschen über all die Wunder erstaunen, von denen in der Bibel berichtet wird, so wenig sollten wir uns über alles wundern, was im Zusammenhang mit diesem G7-Gipfel noch alles passieren wird. Ich vermute ja, dass man in den nächsten Tagen feststellen wird, dass sich der Tagungsort Schloss Elmau im Epizentrum eines Erdbebengebietes befindet und deshalb im Umkreis von 123 Kilometern alle Menschen die Region verlassen müssen, weil sonst Gefahr für Leib und Leben besteht. Verkündet wird das dann hoffentlich vom Himmel herab. Denn ein bisschen Stil darf schon sein, wenn man sich schon für Gott hält.

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