Archiv für den Monat Mai 2017

Gelateria

Ich schaffe es einfach nicht. Dabei wäre es so einfach. Es sind angenehme Temperaturen draußen. Die Sonne scheint. Also ließe sich doch herrlich über den Sommer und seine schönen Seiten philosophieren. Man könnte sich zum Beispiel auslassen über die verführerische Macht des Eises, das lange Schlangen vor den Eisdielen produziert. Und glänzende Augen bei Kindern und Erwachsenen. Auch kühle Getränke wären ein adäquates Thema. Was in diesem Jahr in Bars und Cafés Trend ist. Ob nach dem Hugo jetzt der Karl-Otto kommt.

Stattdessen spuken wieder einmal ein Mörder in Kabul und die anderen natürlichen Feinde der Menschheit durch den Kopf. An Stelle des Sommer-Cocktails lässt ein Brechmittel kalte Schauer den Rücken runter rieseln. Jetzt also höchstwahrscheinlich noch die Klimavereinbarungen von Paris. Auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt. Damit es auch in Zukunft immer schön warm ist. Doch vielleicht sollte ich einfach aufhören zu lamentieren. Und eine Eisdiele aufmachen. Eis lässt sich in Zukunft wahrscheinlich auch im Winter gut verkaufen.

Mangelerscheinung

Eigentlich war es ein Fußballspiel. Wie so oft, konnten die einen was gewinnen. Die anderen hatten was zu verlieren. Also kein Grund für Aufregung. Sollte man meinen. Doch dann verlor allem Anschein nach der Falsche. Das zumindest ließen die Reaktionen aus der sogenannten Fankurve vermuten. Sie montierten allem Anschein nach Sitzgelegenheiten und Rohre ab, um sie auf das Spielfeld zu werfen. Wo eigentlich Fußball gespielt werden sollte, was aber jetzt zu gefährlich war. Weshalb die Spieler eine Pause machen durften, während Polizeikräfte aufmarschierten. Es wurde deshalb aber trotzdem nicht langweilig, denn die Kameras schwenkten immer mal wieder zu den Randalierern, erfassten Gesichter, ihre Gebärden. Man hörte auch ihre Schreie.

Etwas verwirrend war für mich, dass die Gegenstände von den Rängen hinter dem Tor des Gegners geworfen wurden. Also in erster Linie Spieler der gewinnenden Gast-Mannschaft zu verletzen drohten. Obwohl sich der Zorn der Menge eindeutig gegen die eigene Mannschaft und deren miserable Leistung zu richten schien. Doch als ich den Hass in manchen Gesichtern der Randalierer sah, war mir klar, dass der Grund dafür woanders lag. Seit es in unseren Breitengraden keine Kriege mehr gibt, so vermute ich, ist das Fußballstadion offensichtlich eine der letzten Möglichkeiten, dieses Manko zu kompensieren. Und wie im Kriege ist es dann letztendlich egal, wer zu Schaden kommt.

Glück und Glas

Ich weiß wirklich nicht, warum sich so viele Menschen in unserem Land so viele Sorgen machen. In einem Land, in dem sogar ein kriminelles Rentnerpaar seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann. Die hatten nämlich mit einer Art Greifarm, wie ihn wahrscheinlich sogar die Krankenkasse für Menschen bezahlt, die sich nicht mehr bücken können, Glasflaschen aus einem Alt-Glas-Container gefischt, für die es noch Pfand gegeben hätte. Es ging übrigens um eine immense Summe, der mögliche Erlös soll 144 Cent betragen haben.

Aber da haben sie Gott sei Dank die Rechnung ohne den Wirt respektive einige Nachbarn gemacht, die das Verbrechen beobachtet hatten. Und die natürlich – ganz verantwortungsbewusste Staatsbürger – die Polizei gerufen haben. Weshalb das Verbrechen und das Rentnerpaar vor den Kadi respektive Richter kamen. Und der hat sich als Schwachpunkt in der Geschichte erwiesen.

Er hat entschieden, dass es kein richtiger Diebstahl gewesen wäre, weil die Pfandflaschen nämlich keinen wirtschaftlichen Verkehrswert mehr gehabt hätten, nachdem sie bereits im Alt-Glas-Container gelandet wären. Oder so ähnlich. Jedenfalls hat er noch nicht einmal angeordnet, dass das Rentnerpaar nur mit Auflagen und elektronischer Fußfesseln auf freien Fuß gesetzt wird. Da sollte man also wenigstens bei der CSU noch einmal über ein Gesetz nachdenken, mit dem auch solche kriminellen Elemente durch Gesetz als „Gefährder“ eingestuft werden können. Sicherheit first.

 

Das süße Leben

Für alle, die es bei Getränken lieber ein bisschen süß mögen, ist dies eine gute Nachricht. Endlich werden sie für ihre Vorliebe an der Kasse des Supermarktes nicht mehr bestraft. Kostet doch zum Beispiel bei einem der Discounter zurzeit so eine süße Brause 39 Cent. Während man für die gleiche Menge Mineralwasser, nämlich 1,5 Liter, 58 Cent berappen muss. Da kann also jetzt ganz schön gespart werden. Trinkt doch jeder Mensch in Deutschland 80 Liter am liebsten Erfrischungsgetränke, die vor allem süß sind.

Was im Klartext nichts anderes heißt, als dass eine Menge Leute 160 Liter und mehr davon trinken. Weiß ich doch von meiner Tante Annegret, dass sie nur Wasser trinkt oder ungesüßten Tee. Und laut der Verbraucherorganisation Foodwatch deshalb auch oft ganz schön krank werden. Weil sie nämlich kiloweise Zucker zu sich nehmen. Findet sich doch auch noch in vielen Fertiggerichten oder Saucen Zucker. Der erstens dick und zweitens Diabetes und andere Krankheiten wahrscheinlich macht. Und verursacht so Milliarden an Kosten für das Gesundheitssystem.

Die Chancen, dass man dem vielleicht wie in Großbritannien versucht einen Riegel durch Zusatzabgaben für Zucker vorzuschieben, sind hierzulande aber gering. Haben es doch noch nicht einmal der Alkohol und die ihm anzulastenden immensen Kosten für das Gesundheitswesen geschafft, auch nur ansatzweise einmal darüber nachzudenken, etwas dagegen zu unternehmen. Wir haben eben auch die Freiheit, unseren Körper auf Kosten anderer zu ruinieren. Und damit die Grundlage, uns über immer höhere Kosten im kranken Gesundheitswesen zu beklagen. Weshalb wir uns das Leben wenigstens mit einem preiswerten Energy-Drink versüßen.

 

Schlemmen im Süden

Das klingt jetzt natürlich, als würde mein Großvater aus mir sprechen. Meiner hat ja zum Beispiel behauptet, dass früher das Sauerkraut saurer gewesen wäre. Aber vielleicht stimmt es ja, wenn ich sage, dass es zumindest in diesem Zusammenhang früher eigentlich ehrlicher zugegangen ist. Ich spreche dabei von den feudalen Zeiten, als die Herrscher noch ganz offen das Geld für ihren Luxus zum Fenster raus geschmissen haben, und das einfache Volk mit Brosamen abgespeist wurde. Was heute natürlich nicht so extrem ist. Aus den Brosamen von einst sind inzwischen immerhin Fertig-Pizza und All-inclusiv-Urlaub geworden. Aber Geld wird von den Mächtigen immer noch aus allen möglichen Fenstern geworfen. Nur dass jetzt behauptet wird, es sei zu unserem Besten.

Und das ist der kleine Unterschied. Man würde ja nichts sagen, wenn wirklich Luxus-Hotels, Fünf-und-mehr-Gänge-Gelage und Flugstaffeln, die die Landesfarben des Gastgebers, der sein Geld eigentlich dringend für seine arbeitslose Jugend bräuchte, in den südlichen Himmel malen, Garant dafür wären, dass Weichen für die Zukunft gestellt werden. Aber wie will man das nennen, wenn weniger als nichts bei einem G-7-Treffen rauskommt, weil im Gegenteil Rückschritte gemacht werden, als einfach nur Verschwendung. Die uns trotzdem krampfhaft als Erfolg verkauft werden soll, obwohl eigentlich schon im Vorfeld mehr als klar war, dass nichts dabei heraus kommen würde als die Erkenntnis, dass aus einem Pudel kein Hovawart werden kann. Womit nichts gegen Pudel gesagt werden soll.

Und da sind noch nicht einmal die Kosten für den Sicherheitsaufwand mitgedacht, die man sich nun wirklich komplett sparen könnte. Denn die Zeiten, als noch Herrscher das Ziel von Attentätern waren, sind vorbei, wie die Terroranschläge der zurückliegenden Jahre leider zweifelsfrei belegen. Kein einziger Politiker dieser G-7-Staaten war auch nur annähernd jemals das Ziel eines versuchten Terroranschlags. Weshalb das, was dieser Gipfel der Verlogenheit gekostet hat, besser in menschenwürdige Unterkünfte für Boat-People angelegt gewesen wäre. Oder in einer Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahme für italienische Jugendliche von mir aus. Aber nicht, um diesen Staatslenkern, die sowieso zumeist mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben, die Gelegenheit zu bieten, in paradiesischem Ambiente ein paar Tage umsonst zu schlemmen und sich von einem pubertierenden alten Mann mit Treppen-Phobie anpöbeln zu lassen.

 

Höflichkeit

Wenn zu mir ein auf Krawall gebürsteter Kerl sagen würde, dass ich „böse, sehr böse“ sei, dann würde ich dem Bub über den Kopf streichen und sagen: „Ist ja schon gut, mein Kleiner. Und jetzt geh‘ raus spielen!“ Zugegeben, bei manchen Frisuren fällt es schwer, darüber zu streichen. Aber man ist ja kein Unmensch. Die viel größere Herausforderung scheint es mir aber trotzdem zu sein, diesen zwar lautstarken aber ansonsten allem Anschein nach nur gerade mal durchschnittlich begabten und wenig gebildeten Jungen zumindest nach außen für voll zu nehmen. Was ja auch ein wichtiger Ansatz in der Pädagogik ist. Zumal, wenn schon ganz unübersehbar Minderwertigkeitskomplexe kompensiert werden. Das Ich also unbedingt gestärkt werden sollte, um Schlimmeres zu verhüten.

Solche Typen begegnen einem im täglichen Leben auf Schritt und Tritt. Also im Straßenverkehr, beim Metzger, im Büro. Und wenn es ganz schlecht läuft, sogar in der Familie. Und da lässt sich das ja noch einigermaßen handhaben. Was aber, wenn sich so jemand auf der politischen Bühne rumtreibt? Und dann auch noch glaubt, dass er alle Macht der Welt hätte. Ich habe deshalb aller größten Respekt vor Menschen, die der Konfrontation nicht aus dem Wege gehen können. Und das in erster Linie, weil sie Haltung bewahren. Sich nicht selber wie Halbstarke aufführen, sondern mit einer bewundernswerten Höflichkeit so tun, als hätten sie einen ernst zu nehmenden Gesprächspartner vor sich. Trotzdem bin ich gespannt, ob er nicht doch demnächst von jemand zum Spielen mit den Russen raus geschickt wird.

 

Meinungszwang

Haben wir es nicht richtig gut? Sofern es nicht gängige Gesetzgebung verletzt, können wir sagen, was wir wollen. Wir müssen nicht überlegen, ob das jetzt irgendeinem Staatsoberhaupt gefällt. Noch nicht einmal ein König von Bayern könnte es uns untersagen, zu sagen, was wir denken und meinen. Und so ist es gut und richtig, wenn davon Gebrauch gemacht wird. Von mir aus auch in schriftlicher Form auf Facebook oder irgendwelchen Internetforen und in Kommentaren, zu welchem Ereignis auch immer.

Nur wünsche ich mir immer mehr, dass sie es nicht täten. Nicht, dass ich etwas gegen Meinungsfreiheit hätte. Absolut nicht. Ich würde zum Beispiel höchst ungern in der Türkei leben. Obwohl ich dieses Land kulturhistorisch ausgesprochen interessant finde. Was mich stört, das ist der zunehmende verbale Zwang, der ausgeübt wird. Dass sich immer mehr Menschen dazu berufen fühlen, zu sagen, was ein anderer zu denken oder vielleicht sogar zu fühlen hat.

Es scheinen nicht mehr allzu viele Leute davon auszugehen, dass letztendlich jeder Mensch für sich entscheiden kann und sollte, was er gedenkt zu denken oder zu tun oder zu lassen. Ganz im Gegenteil hat es mehr und mehr etwas kategorisches, wenn Meinungen und Ansichten geäußert werden. Um nicht zu sagen, etwas Erpresserisches. Denn wer mit dieser oder jener Meinung nicht übereinstimmt, gerät im günstigen Falle in Gefahr, als Idiot oder zumindest als dumm hingestellt zu werden. Und wer möchte das so gerne.

Da von Meinungsterror zu sprechen, wäre natürlich etwas übertrieben. Denn wir wissen inzwischen annähernd, wie Terror aussieht. Aber man hat schon das vage Gefühl, dass dies eine Vorstufe sein könnte. Wenn ich es nicht mehr akzeptiere, dass jemand anderes eine andere Meinung hat. Eine andere Sicht auf die Dinge.  Denn bedeutet es letztendlich nicht, dass ich keinen Respekt vor dem anderen Menschen habe? Dass ich anderen ihre Meinung lasse, heißt zwar nicht, dass ich meine ändern muss. Scheint sich aber anscheinend noch nicht rumgesprochen zu haben.

Es ist feige

Es hat nichts mit Mut zu tun, wenn man sich in die Luft sprengt, um Kinder und Jugendliche zu ermorden. Man ist auch kein Märtyrer, wenn man glaubt, dass das irgendeinem Gott gefallen könnte. Man ist einfach nur feige. Aber es gibt auch zu viele andere Menschen, die feige sind. Jene nämlich, die den Mund halten, obwohl sie wissen, dass da einer anfängt, verrückt zu spielen. Wir alle sind feige, Bürger wie Politik, die wir uns Mut machen mit dem in Dauerschleife herunter gebeteten Satz, dass die Terroristen gewinnen würden, wenn wir uns den Spaß an Konzerten, Straßencafés oder Fußballspielen verderben lassen würden.

Denn insgeheim glauben wir nur krampfhaft, dass es hoffentlich immer nur die Anderen treffen wird. Anstatt den Mut zu haben, allen laut zu widersprechen, die Hass säen. Ob an unseren Stammtischen, in den Internet-Foren oder Moscheen. Die Wahrheit ist, dass wir es mit einem Schulterzucken hinnehmen. Wir es noch nicht einmal versuchen, gegen feigen Terror wirklich zu kämpfen. Ich will niemandem seine Betroffenheit absprechen. Aber eigentlich könnten wir sie uns sparen. Sie kommt mir inzwischen nur noch wie ein Ritual vor. Das unsere Feigheit kaschiert, wenigstens den Versuch zu unternehmen, etwas zu tun.

 

P.S.: Nach einigen Stunden mit gefühlt zehntausend Kommentaren sei mir noch eine Anmerkung gestattet. Terroranschläge sind ebenso wenig unvermeidlich wie dies Autounfälle oder Drogentote und die Folgen von Alkohol sind. Es gibt zumindest die Möglichkeit zu versuchen, sie zu vermeiden. Sie sind kein Naturereignis. Sondern von Menschen zu verantworten.

Politische Korrektheit

Mannheim hat nicht nur Söhne sondern auch McDonalds. Sie wissen schon, diese lauschigen Großraum-Imbissbuden, wo es leckere Salate und Hackfleisch auf Brötchen gibt, gerne auch für zu Hause. Und da muss jetzt einer umziehen. Und damit die Menschen nicht während des Umzugs verhungern, war der Filial-Leiter so nett und hat mit Schildern auf zwei andere McDonalds-Filialen in der Nähe verwiesen. Eines auf Deutsch. Eines auf Türkisch. Als besonderen Service für unsere türkisch-stämmigen Mitbürger.

Doch dann ist einem dieser Mitbürger aufgefallen, dass das Viertel, auf das das türkisch-sprachige Schild verweist, nicht so schöne Häuser und nette Geschäfte hat, wie das Viertel, auf das das deutsch-sprachige Schild verwies. Und während man früher Natron genommen hat, wenn einem etwas aufstieß, beschwert man sich heutzutage natürlich in den angeblich sozialen Netzen. Was der türkisch-stämmige Mitbürger tat und von der Netzgemeinde dankbar aufgegriffen wurde.

Das Resultat: Ein Aufschrei unserer Mitbürger mit türkischem Migrationshintergrund. Rassismus-Vorwürfe. Und natürlich sind sie mehr als berechtigt. Denn politische Korrektheit darf in Deutschland nicht auf bestimmte Bevölkerungsgruppen oder den Müllhaufen der Geschichte beschränkt sein. Gegen Diskriminierung muss auf allen Ebenen vorgegangen werden. Und schließlich sind ja gerade unsere Mitbürger mit türkischem Migrationshintergrund besonders sensibel, wenn es um Diskriminierung geht.

Oder waren nicht Hunderttausende von ihnen auf die Straßen gegangen, um gegen die unerträglichen und diskriminierenden Nazi-Vergleiche von Erdogan zu protestieren? Dass übrigens der McDonalds-Filialleiter behauptet, es wäre reiner Zufall gewesen, dass das türkisch-sprachige Schild auf die schlechtere Wohngegend verwies, hat einen Sprecher der türkischen Gemeinde in Mannheim natürlich auch nicht daran gehindert, Gesprächsbedarf zu sehen.

Der Friedensengel

Der Besuch des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump in Saudi-Arabien hat den Durchbruch gebracht. Nun ist es gewiss, dass ein Frieden in der Region in greifbarer Nähe ist. Bereits am ersten Tag des Besuches wurden Abkommen im Wert von 340 Milliarden Euro unterzeichnet. Ein Großteil betrifft Waffenlieferungen, unter anderem von gepanzerten Fahrzeugen, Raketen und Sprengkörpern. Vor allem über die Lieferung von Präzisionsmunition, unter Obama noch verboten, wird man sich im benachbarten Jemen freuen, wo sich Saudi-Arabien sehr intensiv engagiert.

Doch auch im Syrienkonflikt kommt damit der Frieden näher. Hatte doch Saudi-Arabien vor kurzem erst den Vorschlag gemacht, aktiv und mit Bodentruppen in den Kampf gegen den syrischen Präsidenten einzugreifen. Und nachdem inzwischen zumindest offiziell die Unterstützung vom sogenannten Islamischen Staat oder Al Qaida obsolet ist, könnte nun Saudi-Arabien mit den neuen Waffen an der Seite der USA gegen den Terror und gleichzeitig gegen Assad zu Felde ziehen. Und somit auch den Einfluss des Iran eindämmen.

Um den Frieden in der arabischen Region dauerhaft zu stabilisieren, wird die US-Handelsdelegation unter Ägide von Donald Trump wohl auch in Israel Abkommen über Waffenlieferungen abschließen, der nächsten Station auf seiner Reise. Und nach der für heute zu erwartenden Rede Trumps über den Islam, dürfen auch die Menschen in Europa aufatmen. Nachdem der US-Präsident in der Vergangenheit mit anti-islamischen Äußerungen aufgefallen war, wird diese Rede zweifelsohne den Wendepunkt in der Beziehung zwischen Islam und westlicher Welt markieren. 180-Grad-Wenden sind schließlich seine Paradedisziplin.