Sinnloses Glück

Damit hier auch einmal etwas Intelligentes steht, also ein Gedanke beispielsweise, der nicht nur Hand und Fuß hat, sondern auch noch zum Denken anregt, habe ich mich entschlossen, heute einmal jemand anderes zu Wort kommen zu lassen. Nämlich die Zeit-Redakteurin Iris Radisch. Die im Falle eines Falles von einem Gefühl von Sinnlosigkeit Albert Camus liest. Was ich nachvollziehen kann, mir hilft das auch. Doch was sie Kluges in diesem Zusammenhang schrieb, das wäre mir nie im Leben eingefallen.

Hier ihre Begründung für den Griff zum Buch: „Denn das ganze Glücks- und Lebenssinngequatsche geht mir im Grunde ziemlich auf die Nerven. Ständig soll man glücklich sein. Als wenn es nicht reichen würde, dass man lebendig ist. Solange man lebt, also richtig lebt, spielt die Sinnlosigkeit keine Rolle.“ Es ist sinnlos, darüber nachzugrübeln, warum mir das nicht eingefallen ist. Obwohl ich es doch ganz genauso sehe.     

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2 Gedanken zu „Sinnloses Glück

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