Mode ist teilbar

Natürlich kann ich nicht garantieren, dass die Zahlen stimmen. Schließlich wissen wir doch, dass es immer darauf ankommt, woher die Zahlen kommen. Dafür gibt es zig Beispiele. Aber tun wir doch einfach mal so. Im Fall des Falles können wir ja immer noch sagen, dass wir es gleich geahnt hätten, dass sie nur Fake sind.
Außerdem geht es ja nur um Mode. Also eher etwas, das bei einer Latte ohne die Erwähnung von Zahlen besprochen wird. Mit Ausnahme des Kaufpreises vielleicht. Nehmen wir also vielleicht einfach mal ein banales T-Shirt. Immerhin aus Fairtrade-Baumwolle. Und mit einem Verkaufspreis von 29 € durchaus nicht ganz billig. Bei gewissen Discountern bekommt man so ein Stück mitunter schon für 5 €. Weshalb doch eigentlich etwas übrig bleiben müsste für die, die das T-Shirt genäht haben.
Also zu den nackten Zahlen: Von den 29 € bleiben 17 € beim Einzelhändler. Das Markenunternehmen nimmt sich 3,60 €, der Zwischenhändler hat 1,20 bekommen und der Transport hat 2 € 20 gekostet. Der Fabrikant hat vorher schon 1,20 Gewinn gemacht, nachdem er 3,70 € für das Material und 30 Cent für Sonstiges ausgegeben hat. Und der Rest gehört der Arbeiterin oder dem Arbeiter. So viel möchte ich schon einmal andeuten, es ist der kleinste Betrag, der bisher genannt wurde.

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