Blow-ups

Spätestens wenn die Meldungen über neue Geschwindigkeitsbeschränkungen auf bestimmten Autobahnabschnitten kommen, dann ist richtig Sommer. Dann ist es nämlich so warm, dass sich Betonplatten respektive Asphalt partiell und aufgrund der Temperaturen anheben. Was Befürchtungen weckt, dass Autos beschädigt werden könnten. Es im Extremfall durch diese sogenannten „Blow-ups“ sogar zu Unfällen kommen kann. Weshalb man schon einmal und unbeschadet der Wärme ins Grübeln kommen kann. Also ich habe zum Beispiel keine Erinnerung daran, dass, sagen wir mal vor 15, 20 Jahren, derartige Meldungen verbreitet wurden, also vor „Blow-ups“ gewarnt wurde.

Was natürlich durchaus an meinem Erinnerungsvermögen liegen kann. Oder an der Tatsache, dass es damals noch nicht diesen Begriff gab. Und einfach ein Schild aufgestellt wurde, dass es Straßenschäden gäbe. Aber ich muss zugeben: „Blow up“, das klingt einfach imposanter. Nach High Tech und 21. Jahrhundert. Auch wenn es dann immer noch Straßenbauarbeiter mit Schaufel und Presslufthammer sind, die die Schäden irgendwann beheben. Frage ich mir nur, ob das gemäß der aktuellen Sprachregelung dann „Blow-Jobber“ sind.

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2 Gedanken zu „Blow-ups

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