Teures Hobby

Bayern ist nicht nur bei Lederhosen und Laptops allen anderen voraus. Auch die Abschiebung von Menschen, die quasi die Mutter allen Übels sind, ist im weltweit schönsten Flecken Erde (Ministerpräsident Markus Söder) vom Allerfeinsten.  Am Münchner Flughafen gibt es nämlich ein Gefängnis für Abschiebehäftlinge. Damit sie es nicht so weit bis zum Flugzeug haben. Nehme ich mal an. So viel Fürsorge darf in Bayern schon sein. Kein Wunder, dass es auch eine Tischtennisplatte gibt. Die Polizisten, die dafür abgestellt sind, wird sie jedenfalls freuen. Tischtennis ist gut gegen Langeweile.

 Zur Zeit sind laut einer von offiziellen Stellen bestätigten Meldung drei Menschen hier untergebracht. Die gute Nachricht, es könnten sicher zehn mal so viele sein, und es würde immer noch nicht eng werden. Die Räumlichkeiten für dieses Abschiebegefängnis hat der Freistaat Bayern für 420.000 € angemietet, Personalkosten kommen da noch hinzu. Das Leben ist teuer am Flughafen. Das weiß jeder, der dort schon einmal einen Kaffee getrunken hat. Übrigens, das ist die Monatsmiete.

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