Denkverbot

Was hat er eigentlich gesagt? Dass einmal die Woche Kinder geschlachtet und aufgegessen werden sollen? Nein, Juso-Chef Kevin Kühnert hat etwas viel Schlimmeres getan. Er hat etwas durchaus Vernünftiges angedacht. Dass es nämlich durchaus sinnvoll sein könnte, die zu Eigentümern eines Konzerns wie BMW zu machen, die seinen Wert erarbeitet haben: die Arbeiter. Oder nicht selbst genutzten Wohnraum Wohnungssuchenden zur Verfügung zu stellen. Weshalb Andreas Scheuer, der zu allem was sagt, sofort von einem „rückwärtsgewandten und verschrobenen Retro-Weltbild eines verirrten Fantasten“ sprach.

Was insofern nicht verwundert, weil Herr Scheuer ja auch findet, dass die Autokonzerne von ganz alleine dafür sorgen werden, dass die Luft wieder rein wird in den Städten. In diesem unserem Lande darf man eine Politikerin mit Migrationshintergrund Hure, Schlampe und Fotze titulieren, ihr eine Vergewaltigung androhen. Was aber gar nicht geht, das ist, auf irgendeine Art und Weise unseren Turbo-Kapitalismus in Frage zu stellen. Das geht überhaupt nicht. Das kommt noch vor Gotteslästerung.

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