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Erleichterung im Alltag

 

Was ist das doch eine inzwischen nicht mehr ganz so neue aber schöne Welt. Alles wird leichter. Der Kühlschrank sagt uns, dass Milch aus ist. Und wohl nicht mehr lange, dann sagt er es nicht mehr uns, sondern gleich Alexa. Und die sagt es natürlich Amazon, wem sonst, das gerade darüber nachdenkt, auch den Zahlungsverkehr für alles, was bei ihnen gekauft wird, in die eigene Hand zu nehmen. Vielleicht überweist der Arbeitgeber dann in Zukunft ja gleich an Amazon.
Außerdem nehme ich an, dass auch das intelligente Fernsehen nicht mehr weit ist. Nachdem ja schon Plattformen wie Spotify wissen, welche Musik wir hören wollen. Warum also stellt uns unser Fernsehapparat nicht auch das Programm zusammen. Und während sich morgens die Kaffeemaschine right in time und selbstverständlich von ganz alleine mit der Zubereitung der Latte beschäftigt, können wir ja schnell checken, wo Gattin respektive Gatte oder Kinder sich am gestrigen Tag so rumgetrieben haben.
Denn das erleichterte Leben wird natürlich akribisch festgehalten. Wenn auch nicht mehr in einem unter der Matratze versteckten Tagebuch. Es ist Big Data, der alles festhält. Und uns vor allem alles sagt, was wir tun sollten, damit unser Leben noch leichter wird. Damit wir überhaupt nicht mehr Zeit damit vertrödeln müssen mit Überlegungen, was wir wollen, tun und lassen sollen. Denn eine Partnerin respektive Partner sucht uns der Algorithmus anhand der ganzen gespeicherten fehlerfreier aus als jedes Herzpochen. Und wenn es jetzt schon Uhren gibt, die viele unserer Körperfunktionen überwachen, so dürfte es doch kein Problem sein, dass auch auf den Gang zur Toilette ausweiten. Stellt sich vielleicht nur die Frage, was wir den ganzen Tag machen sollen, wenn wir überhaupt nicht mehr selber denken müssen. Aber da kann man ja Alexa und ihre Kollegen fragen.

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Dienstboten 3.0

Wir gehen goldenen Zeiten entgehen. Zumindest wenn eintritt, was aktuell in Los Angeles als Zukunft verkauft wird. Und bereits mit sprachgesteuerten Lautsprechern wie Alexa oder Google Home und anderen in einer vielversprechenden Erprobungsphase ist. Weshalb ihr Wirkungskreis noch weiter ausgebaut werden soll.

Kann man jetzt durch Ansage diese Apparate dazu bringen, Bestellungen aufzunehmen und in die Wege zu leiten, Einkaufslisten zu führen oder Kaffeemaschinen anzuschmeißen, so sollen sie in Zukunft quasi alle Aufgaben übernehmen, die im häuslichen Bereich für sie anfallen. Mit der Option, dass sie irgendwann kaum noch Befehle brauchen, sondern selbständig die Einkäufe erledigen und Tagesabläufe managen.

Einmal davon abgesehen, dass ich eigentlich stolz darauf bin, dass ich selbstständig eine Tür öffnen kann, was zum Beispiel einer Küchenschabe nicht so leicht gelingt, ist ein Aspekt natürlich mit einer gewissen Besorgnis zu sehen. Bei mir auch ausgelöst von einer Meldung, die gleich im Anschluss an den Beitrag über die Zukunftsmesse in Los Angeles kam.

Dass nämlich zum Beispiel in unserer Bundesrepublik annähernd 50 Prozent aller Frauen Übergewicht hätten, bei den Männern sogar zwei Drittel. Und da habe ich versucht, mir vorzustellen, wie sich das wohl auf das Gewicht der Menschen auswirken wird, wenn sie in Zukunft nur noch auf der Couch sitzen und Alexa und Konsorten Befehle erteilen. Essen würden sie allerdings noch selber. Das könnte Folgen haben. 

Frohe Botschaft

Erst wollte ich es wieder mal nicht glauben. Habe dann etwas recherchiert. Und jetzt sehe ich getrost in die Zukunft. Denn es hat mich schon beschäftigt. Schließlich kann man nicht vorhersagen, was nicht noch alles passiert. Und irgendwann ist es dann so weit, dass man Unterstützung braucht. Pflege. Und zum Beispiel nicht das Geld hat, um sich eine reizende Dame aus Polen oder der Tschechei leisten zu können.

Doch jetzt sehe ich mehr als zuversichtlich in die Zukunft. Hat man doch jetzt sogar schon hier in Deutschland Pflege-Roboter der vierten Generation entwickelt. Die jetzt nicht nur das Essen bringen oder die Schnabeltasse halten können. Sie können sich jetzt auch um das Verabreichen der Medikamente kümmern, Kranke auf dem Weg zur Toilette begleiten.

Und natürlich hat man schon ein Stück weiter gedacht und einen kleinen Roboter entwickelt, der auch Streicheleineiten verabreichen kann. Und gestreichelt werden kann. Kurzum, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Wort Pflegenotstand der Vergangenheit angehört. Und was Alexa kann, nämlich mit den Menschen sprechen, dürfte auch für einen Pflegeroboter kein Problem sein. Rosiger kann die Zukunft also nicht aussehen. Weshalb dieses Weihnachten das schönste seit langem ist.