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Dienstboten 3.0

Wir gehen goldenen Zeiten entgehen. Zumindest wenn eintritt, was aktuell in Los Angeles als Zukunft verkauft wird. Und bereits mit sprachgesteuerten Lautsprechern wie Alexa oder Google Home und anderen in einer vielversprechenden Erprobungsphase ist. Weshalb ihr Wirkungskreis noch weiter ausgebaut werden soll.

Kann man jetzt durch Ansage diese Apparate dazu bringen, Bestellungen aufzunehmen und in die Wege zu leiten, Einkaufslisten zu führen oder Kaffeemaschinen anzuschmeißen, so sollen sie in Zukunft quasi alle Aufgaben übernehmen, die im häuslichen Bereich für sie anfallen. Mit der Option, dass sie irgendwann kaum noch Befehle brauchen, sondern selbständig die Einkäufe erledigen und Tagesabläufe managen.

Einmal davon abgesehen, dass ich eigentlich stolz darauf bin, dass ich selbstständig eine Tür öffnen kann, was zum Beispiel einer Küchenschabe nicht so leicht gelingt, ist ein Aspekt natürlich mit einer gewissen Besorgnis zu sehen. Bei mir auch ausgelöst von einer Meldung, die gleich im Anschluss an den Beitrag über die Zukunftsmesse in Los Angeles kam.

Dass nämlich zum Beispiel in unserer Bundesrepublik annähernd 50 Prozent aller Frauen Übergewicht hätten, bei den Männern sogar zwei Drittel. Und da habe ich versucht, mir vorzustellen, wie sich das wohl auf das Gewicht der Menschen auswirken wird, wenn sie in Zukunft nur noch auf der Couch sitzen und Alexa und Konsorten Befehle erteilen. Essen würden sie allerdings noch selber. Das könnte Folgen haben. 

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Frohe Botschaft

Erst wollte ich es wieder mal nicht glauben. Habe dann etwas recherchiert. Und jetzt sehe ich getrost in die Zukunft. Denn es hat mich schon beschäftigt. Schließlich kann man nicht vorhersagen, was nicht noch alles passiert. Und irgendwann ist es dann so weit, dass man Unterstützung braucht. Pflege. Und zum Beispiel nicht das Geld hat, um sich eine reizende Dame aus Polen oder der Tschechei leisten zu können.

Doch jetzt sehe ich mehr als zuversichtlich in die Zukunft. Hat man doch jetzt sogar schon hier in Deutschland Pflege-Roboter der vierten Generation entwickelt. Die jetzt nicht nur das Essen bringen oder die Schnabeltasse halten können. Sie können sich jetzt auch um das Verabreichen der Medikamente kümmern, Kranke auf dem Weg zur Toilette begleiten.

Und natürlich hat man schon ein Stück weiter gedacht und einen kleinen Roboter entwickelt, der auch Streicheleineiten verabreichen kann. Und gestreichelt werden kann. Kurzum, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Wort Pflegenotstand der Vergangenheit angehört. Und was Alexa kann, nämlich mit den Menschen sprechen, dürfte auch für einen Pflegeroboter kein Problem sein. Rosiger kann die Zukunft also nicht aussehen. Weshalb dieses Weihnachten das schönste seit langem ist.