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Rückgabe

Ich wäre ja für Oettinger gewesen. Wenn er Chef der EU-Kommission geworden wäre, hätte das den Durchbruch für Europa bedeutet. Mit ihm an der Spitze hätte auch Trump vergessen, dass er Strafzölle erheben will. Wenn man sich anschaut, wie der CDU-Politiker Günther Oettinger als EU-Kommissar in gerade mal zwei Jahren die Gesellschaft digitalisiert hat, dann erübrigt sich jede weitere Frage.
Aber natürlich ist auch Ursula Von der Leyen, wer auch immer sie aus dem Hut gezaubert hat, allererste Wahl. Keine andere Verteidigungsministerin hat jemals mehr für den Frieden in ihrem Land getan als sie. Der Nobelpreis ist nur eine Zeitfrage. Dabei ist ihr Konzept so simpel: Nicht das Geld für funktionierende Panzer oder Flugzeuge verplempern, sondern lieber Beratern anständige Honorare zahlen. So wird Frieden geschaffen. Wenn eine Truppe nicht kämpfen kann, gibt es nämlich auch keinen Krieg.
Was der EU ja schließlich auch nicht schaden kann. Ich habe keinen Zweifel, dass es Ursula Von der Leyen gelingen würde, die derzeitigen Dissonanzen in der EU durch den Einsatz von Beratern so nachhaltig aus der Welt zu schaffen, dass auch die Öko-Terroristen von den Grünen zufrieden wären. Ungarn oder Italien hat sie ja alleine schon durch ihre Nominierung befriedet.
Bei der bundesrepublikanischen Truppe hingegen soll es schon das große Aufatmen gegeben haben. Oder zumindest ein Hoffen und Bangen. Noch ist der Käse ja nicht gegessen. Aber immerhin ist mir durch diesen genialen Schachzug der Regierungshäupter wieder ein etwas leicht antiquierter Ausdruck eingefallen: Jemanden wegloben. Wunderschöne Formulierung. Beinhaltet nämlich, dass Rückgabe unmöglich ist.

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