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Hundeleben

Wer hat nicht schon einmal in die traurigen Hundeaugen geblickt, wenn die Champagnerkorken knallen, Weinflaschen entkorkt werden, Menschen also fröhlich miteinander und zur Freude der Finanzämter, Ärzte und Krankenhäuser feiern. So ein Schlückchen in Ehren kann eben niemand verwehren, und irgendwo muss ja die ausgelassene Stimmung herkommen. Doch der zweitbeste Freund von Männern hat da immer das Nachsehen, blieb für den Hund bisher doch gerade mal eine Schüssel mit Wasser, um ebenfalls in Feierlaune zu kommen.

Doch dieses Elend hat ein Ende. Dank eines Metzgers aus der Pfalz. Er hat nämlich die Fleischportion als Drink to go erfunden. Also Fleisch, das flüssig daher kommt, in Flaschen abgefüllt und bis dato in drei Geschmacksrichtungen vorgesehen ist. Was von einer Hundebesitzerin dankbar aufgegriffen wurde. Ihre Hunde bekommen jetzt zu besonderen Anlässen flüssiges Fleisch. Oder, wie sie es einem Reporter gegenüber nannte: Hundechampagner. Und um die Gleichbehandlung von Mensch und Tier abzurunden, werden von ihr dem Zamperl auch mal Kugeln mit schwarzem Trüffel serviert. So ein Tier soll ja auch nicht leben wie ein Hund.

 

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Logischer Zusammenhang

Man sollte sich einfach öfter mal ein bisschen Mühe machen und nicht so vorschnell urteilen. Natürlich kann man fragen, warum es den meisten Menschen ganz offensichtlich so gänzlich gleichgültig zu sein scheint, dass Millionen Tiere hierzulande unter eher erbarmungswürdigen Umständen dahinvegetieren. Wie immer wieder durch authentisches Filmmaterial und manchen Fleisch-Skandal bewiesen wird. Bevor sie dann geschlachtet werden, um auf unseren Tellern zu landen. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Zum einen haben die erbarmungswürdigen Umstände ganz allein den Grund, dass Fleisch so billig wie möglich produziert werden muss. Schließlich könnte es sonst nicht so billig in den Supermarktketten verkauft werden. Und dass sich die meisten Menschen nur billiges Fleisch leisten, auch das hat einen simplen Grund. Und überhaupt nichts damit zu tun, dass diese Menschen vielleicht gefühllos wären. Sie sind ganz einfach auf billiges Fleisch angewiesen, weil sie sich sonst nicht ihre teuren SUVs und sonstigen PS-starken Autos leisten könnten.