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Kontakt

Davon ist momentan sehr häufig die Rede. Verbunden zumeist mit der Frage, ob er denn stattgefunden habe, dieser Kontakt, und wenn ja, welche Konsequenzen er haben müsste oder hat. Um dann häufig stundenlang zu diskutieren, ob denn zum Beispiel das Ganze wirklich einen Strafstoß oder gar einen Elfmeter wert war.

Aber natürlich gibt es auch noch andere Bereiche des Lebens, in denen der Kontakt geradezu gesucht wird, respektive als zwingend notwendig angesehen wird. Würde doch sonst die Menschheit langsam aber sich aussterben. Was für den Planeten an sich natürlich eher wünschenswert wäre, die Spezies Mensch aber wohl eher als bedauerlich empfinden würde.

Und dann gibt es noch Konstellationen, in denen es als nicht dienlich erachtet wird, dass jeglicher Kontakt stattfindet. Distanz also nicht nur das Gebot der Stunde ist, sondern auch in speziellen Fällen sogar ein Kontaktverbot von der Exekutive ausgesprochen wird. Doch da ist es dann nicht selten wie auf dem grünen Rasen. Und es werden zum Beispiel drei tote Kinder und eine tote Frau gefunden. Für eine Strafe, wie auch immer sie geartet sein mag, ist es dann allerdings zu spät.

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Verlagerung der Lösung

Bleiben wir doch mal beim Thema (sh. Blog von gestern). Wenn auch einen anderen Aspekt betreffend. Aktuelles Beispiel: Die Brennerautobahn. Hat ja jetzt einen Gipfel gegeben. Und das Ergebnis ist genau das: der Gipfel. Denn es wird genau das passieren, was gefühlt immer öfter passiert, wenn ein Problem gelöst werden muss. Nämlich nicht allzu viel. Denn es sind sich zwar alle einig, dass es nicht so optimal ist, wenn täglich 38.630,14 Lkw über den Brenner brettern. Macht nämlich 14,1 Millionen pro Jahr. Und jede Menge Abgase und Lärm.

Weshalb man jetzt mal wieder die grandiose Idee hegt, Lkw  auf die Schiene zu verlagern. Sie also mit dem Zug über den Brenner zu fahren. Hat aber auch gleich Unmut hervorgerufen, bei besorgten Bürgern. Züge würden nämlich auch Lärm machen. Und damit das gleiche Level wie die Bürgerinitiativen gegen Stromtrassen oder Windräder erreicht. Initiiert von Menschen, die viel für die Umwelt tun. So lange es nicht in der Nähe der Haustür stattfindet, was getan werden müsste.

Weshalb ich da einen Vorschlag machen möchte: Warum verlagert man denn nicht alles, was so stört, in die Luft? Vielleicht in 5.000 Meter Höhe. Also die Autobahnen, den Schienenverkehr, die Stromtrassen und Windräder. Das wäre doch mal eine Innovation. Und eine technische Herausforderung. Ganz in der Tradition des bisherigen Verlaufs der Evolution der Menschheit. Natürlich auch und wie vieles anderes mit einem kleinen Risiko behaftet.

Denn das würde selbstverständlich auch eines dieser Großprojekte werden, die erfahrungsgemäß zwar nur das Doppelte vom veranschlagten Betrag kosten, aber dafür bis zur Fertigstellung die vierfache Zeit beanspruchen. Was unter Berücksichtigung des aktuellen Tempos, mit dem die Umwelt gerettet wird, bedeuten könnte, dass es zu spät ist. Bis dahin unser schöner blauer Planet sowieso mehrheitlich unbewohnbar geworden ist. Zumindest für uns Menschen. Was ja wiederum ein Hoffnungsschimmer für die anderen Spezies und Pflanzen wäre.

Kohlekumpel

Wenn man es sich genau überlegt, ist es ja bis heute nicht so richtig bewiesen, dass die Erde eine Kugel ist. Und nicht doch eine Scheibe. Wofür übrigens die Tatsache sprechen würde, dass es immer wieder Schiffe gibt und im vergangenen Jahr ja auch ein Flugzeug, die spurlos verschwinden. Es weiß also niemand, ob die nicht ganz einfach über den Tellerrand, über den ganz offensichtlich noch nicht einmal mächtige Männer hinaus schauen können, gekippt und in die Tiefe gestürzt sind.

Doch obwohl ich vollstes Verständnis dafür habe, wenn jemand konkrete Hilfe für konkrete Menschen leisten möchte, also zum Beispiel Kohlekumpel wieder in Brot und Arbeit bringen will, bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es Sinn macht, dafür einen ganzen Planeten zu opfern. Allerdings nur vorausgesetzt, dass dieser Planet wirklich eine Kugel ist und keine Scheibe. Denn sollte letzteres der Fall sein, dürfte die Wahrscheinlichkeit sehr groß sein, dass der Klimawandel wirklich nur ein Fake der Lügenpresse ist.

Unser Cousin Kepler

Nicht immer aber zumindest mitunter kann es durchaus eine Freude sein, auf einen nahen Verwandten zu treffen. Wie das im konkreten Fall aussieht, ist allerdings noch unklar. Laut Einschätzung der Nasa, der US-amerikanischen Weltraumbehörde, ist der gerade entdeckte Planet mit dem romantischen Namen „Kepler-452b“ nämlich so etwas wie ein „sehr enger Cousin der Erde“. Einmal davon abgesehen, dass ich nicht wusste, dass Cousins enger und weiter sein können, soll damit wohl impliziert werden, dass es sich hierbei um einen Planeten handelt, der dem unseren ziemlich ähnelt.

Was natürlich alle auf den Plan ruft, die schon immer davon ausgegangen sind, dass es irgendwo im Universum intelligente Wesen gibt. Und natürlich eine sehr gewagte Annahme ist. Schließlich lässt der Blick auf die Menschheitsgeschichte und den Zustand unseres Planeten noch nicht einmal die Vermutung zu, dass es überhaupt Intelligenz im Universum gibt. Aber vielleicht sieht das auf einem Cousin ja ganz anders aus. Haben wir es hier sogar einmal nicht mit irgendwelchen klebrigen, grünen Männchen zu tun, sondern mit Wesen, die uns auch äußerlich ähneln.

Allerdings mit dem gravierenden Unterschied, dass sie vielleicht wirklich intelligent sind. Was dann theoretisch bedeuten könnte, dass sie noch nicht ihren Planeten ruiniert haben, keine Touristik-Branche kennen und keine Finanzmärkte, keine Daily-Soaps im Fernsehen und SUVs. Weder Religions- noch sonstige Kriege führen, kein Wirtschaftswachstum-Syndrom und noch nicht einmal asozial soziale Medien haben. Dass alleine schon diese Vorstellung bei manchen Menschen auf unserem Planet Begehrlichkeiten weckt, sie neue Märkte sehen, ist naheliegend und auch nichts Neues.

Schon immer hatten Menschen die Vorstellung, dass die Menschheit zumindest in Teilen respektive in zahlungskräftigen Teilen auf einen anderen Planeten auswandern könnte, wenn die Erde endlich komplett ruiniert ist. Doch da kann man unseren Cousin „Kepler-452b“ zum Glück einigermaßen beruhigen. Nachdem er annähernd 1400 Lichtjahre von unserer Erde entfernt ist, können sich die Leute dort vorerst noch ziemlich entspannt zurücklehnen.