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Fury auf Twitter

Weil es einfach zu schön ist, um wahr zu sein, heute gleich noch einmal eine Meldung aus Donalds Welt. Auslöser ist ebenfalls das gerade veröffentlichte Buch „Fire And Fury“ von Michael Wolff. In dem ja unter anderem behauptet werden soll, dass Donald Trump als US-Präsident völlig überfordert und außerdem nicht wirklich absichtlich zu diesem Amt gekommen. Vielmehr sei es ihm nur darum gegangen, durch den Wahlkampf noch prominenter zu werden.

Eine von Trumps Reaktionen auf das Buch auf Twitter verdient es in Stein gemeißelt und damit für künftige Generationen erhalten zu werden. Vielleicht am Mount Rushmore über den Häuptern der vier großen US-Präsidenten als Leuchtschrift. Trump schrieb, dass er vom erfolgreichen Geschäftsmann erst zu einem Top-TV-Star und dann beim ersten Versuch zum Präsidenten der Vereinigten Staaten geworden sei.

Davon abgesehen, dass er es schon einmal, nämlich 2000 versucht hat, sollte unbedingt noch erwähnt werden, dass er in diesem Tweet außerdem schrieb, dass er glaube, dies zeichne ihn nicht nur als schlau, sondern als Genie aus, „als sehr stabiles Genie dazu“. Vielleicht hat sich Trump noch nicht die Mühe gemacht, sich ausführlich mit den früheren Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu beschäftigen.

 

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Rosenkrieg

Also richtig verheiratet waren sie ja nie. Es war ja eher so eine Zweck-Ehe. Eine Interessengemeinschaft. Hindert aber nicht, dass es jetzt zum Rosenkrieg gekommen ist. Den vielleicht die Eine oder der Andere schon sehr viel früher erwartet hätte. Nachdem die Trennung schon ein gutes halbes Jahr zurück liegt. Aber es ist wie in vielen anderen Beziehungen eben auch: Der Schmerz über die Trennung staut sich auf. Und dann bedarf es nur noch einer erneuten Kränkung – und schon fliegen die Fetzen. Und das natürlich ganz besonders, wenn diese Kränkung dann auch noch coram publico erfolgt. Es mehr oder minder jeder mitbekommt.

Doch eigentlich war das ja abzusehen. Denn auch wenn solche Zerrüttung natürlich auch in anderen Beziehungen vorkommt, wenn dies in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit zwei Alpha-Männchen der Fall ist, dann ist der große Schlagabtausch programmiert. Von einstweiligen Verfügungen ist die Rede, von Anzeigen wegen Verleumdung. Wie der Rosenkrieg ausgehen wird, das lässt sich allerdings erst sagen, wenn das Buch herausgekommen ist, in dem sich Steve Bannon, der Ex-Berater von Donald Trump, über den US-Präsidenten auslässt.