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Danke

Also ein bisschen mehr Anstand dürfte schon sein. Da hat sich der mächtigste Mann der Welt mächtig ins Zeug gelegt, nicht Zeit noch Mühe gescheut, um mit einem Federstrich den Atomvertrag mit dem Iran zur Makulatur zu machen. Und damit es auch richtig weh tut, hat er auch noch die Sanktionen gegen den Iran verschärft und jedem Staat auf der Welt, der Geschäfte mit dem Iran macht, auch gleich noch mit Sanktionen gedroht.

Und jetzt hat das endlich Wirkung gezeigt, und der Iran hat zu aller Überraschung angefangen, sich nicht mehr an diesen, von den USA aufgekündigten Vertrag zu halten. Und was passiert? Nichts! Außer, dass jetzt Besorgnis geäußert wird, weil der böse Iran Uran anreichert. Anstatt sich einmal richtig und wie es sich gehört, bei dem Mann zu bedanken, dem das zu verdanken ist.

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Hoffnung für Kinder

Es ist nicht der Augenblick für Euphorie. Und schon gar nicht, um erleichtert die Hände in den Schoß zu legen. Aber es ist ein Ereignis, dass etwas Hoffnung zulässt. Die Hoffnung, dass die Kinder dieser Erde eines Tages sagen werden, dass dieser 12.12.2015 ein wichtiger Tag war. Für sie zu einem wichtigen Tag geworden ist.

Für mich sind, abgesehen davon, dass ich mit ihnen hoffe und bange, die Bilder aus Paris allerdings noch aus einem anderen Grund ein Erlebnis. Ich konnte bei dieser Gelegenheit Funktions- und Verantwortungsträger sehen, Politiker, die glaubwürdig Gefühle zeigten, nachdem Frankreichs Außenminister Laurent Fabius das in Kraft treten des Vertrages verkündet hatte. Ich war überrascht.

Erderwärmung ist Schnee von gestern

Auch der dritte Tag des Weltklimagipfels in Paris hat wieder eine Sensation gebracht. Auch wenn es noch nicht an die Nachrichtenagenturen weitergegeben wurde, es besteht kein Zweifel, dass es einen Durchbruch bei den Verhandlungen bezüglich des CO²-Ausstoßes gegeben hat. Zwar konnten in der Kürze der Zeit noch keine Details festgelegt werden, aber man hat sich auf jeden Fall schon einmal darauf geeinigt, dass der weltweite CO²-Ausstoß bis zum Jahr 50 halbiert werden soll, um die Erderwärmung endgültig und nachhaltig zu stoppen, somit die drohende Apokalypse zu vermeiden.

Zur großen Überraschung der Beobachter vor Ort haben sich alle beteiligten Staaten sogar darauf geeinigt, in einem verbindlichen und mit hohen Konventionalstrafen bei Nichteinhaltung belegtem Vertrag festzulegen, dass bezogen auf den Stand von 2015 der CO²-Ausstoß also um die Hälfte reduziert wird. Jetzt muss nur noch verhandelt werden, ob man das Jahr 2050 oder das Jahr 3050 vertraglich vereinbart.